Übeltäter gestoppt: Neuer Datalogger hat Tests bestanden

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Mit aufwendigen Tests haben wir die Serienreife des MSR 165 Dataloggers bestätigt.

Neben diversen Falltests in Musterverpackungen erwarten das faszinierende Gerät weitere Proben. In einer 3 Meter hohen und 3 Meter langen Kiste reiste der Datalogger in die USA.

Direkt am Maschinenbett angeschraubt schrieb der MSR 165 laufend Daten auf seine eingebaute Festplatte. Neben Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck registriert er auch die Beschleunigung in allen drei Achsen. Mit dem ausgewerteten Datenset können wir Rückschlüsse auf die Transportbelastungen ziehen.

Beim Stauen der Kiste in den Seecontainer zeichnete der Datalogger eine Belastung von 2g auf, beim Verlad des Containers aufs Schiff 3g. Diese Belastungen entstanden durchs Unsanfte Handling mit dem Containerkran (Absetzen). Eine weitere Belastung erfuhr die Maschine beim Auspacken der Kiste beim Endkunden im Werk, wohl erneut beim Kranhandling. Der Transport sowohl auf der Strasse als auch auf der See verliefen ohne Schläge.

Spannend ist auch der Temperaturverlauf: Wurde die Maschine im 18 Grad warmen Raum verpackt, kühlte sie beim Strassentransport auf unter 10 Grad, auf See gar unter 0 Grad ab. Auswirkungen hat das auf die Bildung von Kondenswasser: Die Luftfeuchtigkeit stieg auf See über 75% an. Die Maschine war nach VCI-Methode verpackt, um (erfolgreich) Korrosion zu verhindern.

Über die geographische Position und teils über die Wetterbedingungen gibt der Luftdruck Aufschluss. Während des Transports von der Schweiz Richtung Niederlande nimmt der Luftdruck kontinuierlich zu und verrät dadurch die ungefähre Höhe über Meer. An einer Stelle der Auswertung lässt sich aus dem plötzlich sinkenden Luftdruck schliessen, dass der Seecontainer aufs Schiff aufgeladen wurde. Ein Detail am Rande: Beim Strassentransport bleibt der Luftdruck zwischen ca. 12:00 und 13:00 konstant. Hier machte der Chauffeur wohl Pause fürs Mittagessen…

Die Detailtreue, mit der der MSR 165 über eine Reise berichtet, ist schlicht faszinierend. Im Schadenfall lässt sich der Übeltäter einfach und mit Sicherheit finden – und schliesslich für den verursachten Schaden belangen.

Neu entwickelte Transportüberwachung entlarvt Übeltäter

Der MSR165 entsteht im Nachbardorf: Die Firma MSR hat in enger Zusammenarbeit mit der Wegmüller AG einen einfachen und kostengünstigen Datenlogger entwickelt. Mit 1600 Schockmessungen pro Sekunde, dem Luftdruck- und Luftfeuchtigkeitssensor und der Temperaturmessung spürt der kleine Alleskönner jeden ungeplanten Vorgang auf. Wurde unterwegs die Verpackung geöffnet oder gar beschädigt – oder richtete Feuchtigkeit Schäden an, der MSR165 dokumentiert jede kleinste Veränderung mit exakter Zeitangabe. Zusammen mit dem Speditionsrapport wird die Ursache meistens schnell gefunden. Und die Schadenskosten oder zumindest der Selbstbehalt können dem Verursacher überwälzt werden. Die Wegmüller AG hat den neuen Datalogger ausgiebig bei Falltests und Langstreckeneinsätzen geprüft. Erstaunlich ist, dass der MSR165 trotz „Swiss Made“ nur etwa ein Drittel herkömmlicher Transportüberwacher kostet.

Setzen auch Sie den MSR 165 gewinnbringend ein. Sie können das Gerät bei uns mieten (Kosten je nach Einsatzdauer) oder kaufen. In der Basisversion kostet der Datalogger CHF 1327.00.

Gerne beraten wir Sie.

Unsere bewährten Dienstleistungen:

Holzkisten, Verschläge, Paletten, Kartonboxen, VerpackungsserviceWegmüller AG fertigt nach Mass und liefert in kürzester Zeit Holz- und Kartonverpackungen.