Exportverpackung

Exportverpackungen sind Verpackungen, die ein Packgut auf der Reise in ein Land fern vom Ursprungsland begleiten. Das Reiseziel kann irgendwo auf der Welt sein. Im Vergleich zu einer “normalen” Verpackung sind bei Exportverpackungen die erhöhten Belastungen zu beachten. So muss das Packgut zum Beispiel in Afrika vor grosser Hitze und Feuchtigkeit geschützt werden (vgl. Korrosionsschutz).

Insbesondere beim Nachtransport, also der Transport nach dem eigentlichen Transport (z. B. Schiff) und beim Umlad können extreme Belastungen auftreten. Oft auch, weil viele Länder zu wenig über geeignete Infrastruktur verfügen (z. B. Strassen mit vielen Schlaglöchern können dem Packgut durch Stösse und Vibrationen Schaden zufügen). Meistens werden Exportverpackungen deshalb massiver und stabiler gefertigt als Verpackungen, die im Landesinnern von Tür zu Tür spediert werden.

Exportverpackungen sind in der Regel aus Massivholz, Holzwerkstoffen oder Wellkarton gefertigt. Für einen Langzeittransport und/oder Langzeitlagerung im Freien sind nach derzeitigem Erfahrungsstand insbesondere Vollholz/Massivholz oder Sperrholz geeignet, teilweise auch OSB oder Wellkarton.

Für Exportverpackungen sind Packstoffe gemäss ISPM 15 Standard zwingend.

Siehe auch Teilverpackung, Aussenverpackung oder Markierung.