Luftfracht

Beim Luftfrachtversand sind vor allem die Belastungen zu beachten. Es ist von einer Belastung von 3g nach oben, 1,5g nach vorne, hinten und zu den Seiten auszugehen. Schwingungen während des Lufttransportes können ca. 5-500 Hz betragen. Laderäume sind meistens temperiert und verfügen über einen Druckausgleich. Dennoch können Temperaturschwankungen vorkommen (z. B. beim Öffnen des Laderaums am Ziel), wodurch sich Feuchtigkeit bilden kann. Entsprechende Korrsoionsschutzmassnahmen sind unerlässlich.

Eine Verpackung für Luftfracht sollte die maximale Stauhöhe (Passagierflugzeug max. 160cm) sowie je nach Flugzeugtyp eine gewisse Länge und Breite nicht überschreiten. Überdimensionale Sendungen erfordern Vollfracht-Flugzeuge.

Luftfracht wird im Normalfall nach Gewicht und Volumen abgerechnet. Deshalb ist es sinnvoll, auf eine leichte, knapp dimensionierte Verpackung zu setzen, wobei auch an die Belastungen des Weitertransports auf dem Landweg zu denken ist.

Für den Lufttransport von Gefahrgütern gelten spezielle Vorschriften.

Luftfrachtsendungen werden im Normalfall am Flughafen auf Sprengstoff untersucht (Röntgen). Teilnehmer des Bekannten Versender Programms sind von der kostspieligen Röntgenpflicht ausgenommen. Je nach Luftfrachtvolumen ist die Teilnahme zu prüfen.